Rosmarie

Themen: Bildung, Bundesrat, Open Source, Schulen, Vorstoss


Der Bundesrat nahm Stellung zur Interpellation von Parldigi Mitglied Rosmarie Quadranti (BDP, Zürich). Erfragt wurde, ob im Bereich Bildungswesen bezüglich Open Source Software mehr Handlungsbedarf bestehe. Als Begründung wurden die Notwendigkeit von erweiterten Digitalkompetenzen in allen Schulstufen, die Informatikbeschaffung, sowie die Vorteile von Open Source Software genannt.

Zum Vorstoss

Der Bundesrat ging in der Antwort auf die dezentralen Kompetenzen im Bildungsbereich ein. Die Antwort des Bundesrates vom 13.02.2019:

[…]

  1. Für den Schweizer Bildungssektor insgesamt existieren keine belastbaren Zahlen oder Erhebungen zum Einsatz von Open-Source-Software. […]
  2. Es obliegt den Verantwortlichen bei Kantonen und Gemeinden oder den Hochschulen und Schulen selber, das Potenzial von Open Source einzuschätzen. Mit Blick auf die spezifischen Zuständigkeiten und die hohe Kontextabhängigkeit hält der Bundesrat eine solche Untersuchung nicht für zweckmässig.
  3. Der Bund unterstützt bereits zahlreiche Projekte und Programme zur Förderung des digitalen Wandels im Bildungsbereich. Im Rahmen bestehender Gefässe können ausserdem konkrete Projekte in diesem Bereich gefördert werden. Da die jeweiligen Verantwortlichen im Rahmen ihrer Kompetenzen und strategischen Überlegungen selber über die Nutzung von Open-Source-Software entscheiden, sieht der Bundesrat seinerseits keinen Bedarf für weiter gehende Massnahmen.

[…]

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